Die Dr. Melitta
Berkemann Stiftung

– Förderung medizinischer Projekte
im Bereich der Orthopädie

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Geschichte der
Dr. Melitta Berkemann Stiftung

Seit Generationen gilt die Marke Berkemann als Synonym für herausragende Produkte auf dem Gebiet der Fußorthopädie. Die Philosophie des traditionsreichen Unternehmens, seinen Kunden durch hochwertige, von Orthopädie-Experten entwickelten Gesundheitsschuhen zu einem ganzheitlichen, körperlichen Wohlbefinden zu verhelfen, ist seit Jahrzehnten die Erfolgsformel des namhaften Herstellers aus Zeulenroda. Dr. Melitta Berkmann, Enkelin des Gründers Heinrich ad. Berkemann und Namensgeberin der Stiftung, vermachte selbiger ihr alleiniges Erbe, um den Grundgedanken ihrer Familie, die Orthopädie zu fördern und zu unterstützen, weiter voran zu treiben.

Frau Dr. Melitta Berkemann, begann früh, sich für das Tätigkeitsfeld ihrer Familie zu interessieren und studierte erfolgreich die Orthopädie – ein Umstand, der zur damaligen Zeit durchaus als ungewöhnlich in der Gesellschaft galt, da oftmals das Vorurteil herrschte, Frauen seien körperlich nicht stark genug für den Einsatz in der chirurgischen Orthopädie.

Im Rahmen ihrer anschließenden Forschungen reiste Melitta Berkemann im Jahr 1955 nach Miami, Florida und 1956 nach Minneapolis, Minnesota, um dort die Technik der Wirbelsäulenversteifung – der Spondylodese – zu erlernen und sich über neue und alternative Operationstechniken zu informieren. Im Jahr 1958 kehrte sie schließlich nach Hamburg zurück, eröffnete zunächst ihre eigene Praxis und widmete sich einige Jahre später

der Beratung für die Herstellung von orthopädischen Schuhen im Geschäft ihres Vaters. Dort kreierte sie unter anderem erfolgreich anatomisch-spezifische postoperative Schienen. Nach dem Tod ihres Vaters und der Firmenübernahme durch Bauerfeind & Co., zog sie sich von ihrer dortigen Position im Jahr 1993 zurück und verstarb 2012 im Alter von 86 Jahren.

Stiftungszweck

Die Dr. Melitta Berkemann Stiftung hat das Ziel, medizinische Projekte – vor allem im Bereich der Orthopädie – nachhaltig zu fördern und effektiv zu unterstützen. Die Unterstützung wissenschaftlicher Arbeiten und Forschungsprojekte medizinischer Institutionen oder privater Forscher, die Finanzierung von Stipendien oder monetäre Hilfe bei der Durchführung nationaler wie internationaler wissenschaftlicher Veranstaltungen, gewährleisten die Erfüllung des satzungsmäßigen Stiftungszwecks. Gegenstand der Förderung können dabei Sachzuwendungen, Personalkosten, Reisekosten und Investitionskosten, aber auch die individuelle und persönliche Förderung sein.

Der Vorstand

Christian-André Cronemeyer

cronemeyer@melittaberkemann.de
T: +49 170 45 26 777

Der Vorstand der Dr. Melitta Berkemann Stiftung setzt sich aus zwei Orthopädie-Experten mit langjähriger Erfahrung im Gesundheitswesen sowie einem erfahrenen Wirtschaftsprüfer/Steuerberater zusammen und ist für die konsequente Verfolgung und Einhaltung der Stiftungsziele verantwortlich.

Dr. Sandra Breyer: Dr. Sandra Beyer ist seit 2009 Oberärztin in der orthopädischen Abteilung des Kinderkrankenhauses Altona. Sie ist Fachärztin für Orthopädie und Unfallchirurgie mit Zusatzbezeichnung Kinderorthopädie. Sie bietet im Rahmen Ihrer Arbeit den kleinen Patienten das gesamte chirurgische Spektrum der Kinderorthopädie und unterstützt Kinder in ganz Hamburg und darüber hinaus bei der Behandlung und Nachsorge erworbener sowie angeborener Fehlbildungen des Bewegungsapparats und verletzungsbedingter Erkrankungen.

Dr. Konrad Mildner: Dr. Konrad Mildner widmet sich bereits seit über 45 Jahren der Orthopädie und führt seit 2008 seine eigene Praxis am Jungfernstieg in Hamburg. Der erfahrene Mediziner behandelt dabei Beschwerden und Krankheiten des Haltungs- und Bewegungsapparats nach einem ganzheitlichen Prinzip und setzt sich bei seinen Patienten für individuelle Behandlungskonzepte ein.

Christian-André Cronemeyer: Christian-André Cronemeyer war 15 Jahre Partner in der Wirtschaftskanzlei nbs partners. Zum 01.04.2019 hat er sich in eigener Gesellschaft Cronemeyer & Partner selbstständig gemacht. Als Wirtschaftsprüfer und Steuerberater betreut und berät er Unternehmen ebenso wie vermögensverwaltende Privatpersonen und treibt damit als Unternehmer im Team die Dinge zielführend voran. Im Rahmen seinen Engagements für die Dr. Melitta Berkemann Stiftung zeichnet er sich in seiner Position als Vorstandsmitglied verantwortlich für die kaufmännischen und steuerlichen Prozesse.

Unsere
Stiftungsprojekte

Die Mittel der Dr. Melitta Berkemann Stiftung fließen in vielfältige Projekte im orthopädischen Gesundheitswesen. Die Schwerpunkte liegen dabei vor allem auf den Bereichen Forschung und der Wissenschaft. Die Stiftung hat es sich unter anderem zur Aufgabe gemacht, wissenschaftliche Forschungsaufträge zu vergeben, die zu neuen Erkenntnissen im Bereich der Orthopädie führen, bereits bestehende Projekte finanziell zu fördern, die Aufklärungsarbeit sowie den Experten-Austausch in Form von wissenschaftlichen Fachveranstaltungen zu unterstützen und durch die Vergabe von Stipendien unterschiedlicher Art orthopädisches Wissen weiterzuentwickeln und zu fördern.

Bereits geförderte Projekte:

Die Orthopädinnen e. V. ist ein Netzwerk für Ärztinnen in der Orthopädie und Unfallchirurgie. Inspiriert durch ähnliche Vereinigungen wie beispielsweise der er Ruth Jackson Orthopaedic Society in den USA, bietet der Verein seinen Mitgliedern eine Plattform des Erfahrungs- und Wissensaustauschs durch jährliche wissenschaftliche Tagungen, Mentoringprogramme für angehende Ärztinnen in der Orthopädie und Unfallchirurgie, die Unterstützung von Forschungsvorhaben und die Vergabe von Reisestipendien für die Realisierung von nationalen und internationalen Hospitationsreisen. Gegründet wurde der Verein im Jahre 2008 durch sieben Orthopädinnen aus Deutschland, der Schweiz und Österreich und zählt aktuell über 100 Mitglieder auf der ganzen Welt. Orthopädinnen e. V. wurde von der Dr. Melitta Berkemann Stiftung durch die Finanzierung der neuen Website www.orthopaedinnen.org/ unterstützt.

Klinische prospektive bizentrische Studie über den biomechanischen Zusammenhang von Kniegelenk und Sprunggelenk, dazu Bereitstellung von Fußsohlensets für Fußdruckmessungen dynamischer Tätigkeiten.

Förderung einer randomisierten kontrollierten Studie über den Einfluss eines Spiraldynamik Tageskurses im Vergleich zur Behandlung mit einer Hallux valgus-Schiene auf den Entscheid der Patienten zur Hallux valgus Korrekturoperation. Zusätzlich werden Beschwerden, Funktion, Fähigkeit, Komplikationen und Endergebnis nach 2 Jahren erhoben und verglichen.
Studie über den Einfluss der juvenilen idiopathischen Arthritis auf den Krankheitsverlauf bei Morbus Perthes im Kindes- und Jugendalter.
Studie über die klinischen und radiologischen Ergebnisse nach Acetabuloplastik nach Dega mit Implantation eines xenogenen Spongiosablockes zur Behandlung von Kindern mit Hüftdysplasie.
Studie über die temporäre Hemiepiphyseodese der distalen ventralen Tibia zur Korrektur der Anteflexionsstellung der Tibia mit kompensatorischer Einschränkung der Dorsalextensionsfähigkeit im oberen Sprunggelenk bei Klumpfußrezidiv.
Prospektive Studie mit instrumenteller Ganganalyse über den Einfluss der dorsalen Korrekturspondylodese auf das Gangbild bei Patienten mit adoleszenter idiopathischer Skoliose.
Im Rahmen der Hamburg City Health Study Untersuchung des wechselseitigen Zusammenhanges von Arthrosen an Hüft-, Knie- und Fußgelenken, deren Auswirkung auf das gesamte Skelett und Konsequenzen bei operativen Behandlungen.
Überprüfung und Beurteilung der Funktion und Gelenkbelastung von jungen Rheumapatienten bei Alltagsbewegungen wie Gehen, Laufen, Springen und Kniebeugen.
Unterstützung des Kongresses zu instrumenteller Gang- und Bewegungsanalyse März 2020 in München

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